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3. Runde - Spa-Francorchamps!
ADAC Formel 4
Spa-Francorchamps(BEL)
19th-21st June 2015
Florian Janits behauptet sich in der Formel 4 und holt die Plätze 12, 13 und 33 Damit ist weitere Steigerung in der Karriereleiter des Burgenländers erkennbar.

Wenn man das bisherige Abschneiden des 17-jährigen Burgenländers Florian Janits in der heuer neu gegründeten Formel 4 betrachtet, kann man nach drei Renn-Wochenenden mit insgesamt neun Rennen von einer klaren Leistungssteigerung sprechen. Der für das Team der Lechner Racing School startende Rookie hat sich am Saisonbeginn vorgenommen in dem fast 40 Wagen starken Feld Resultate zwischen 15 und 20 einzufahren. Dies ist auch nach den ersten Stationen in Oschersleben und auf dem Red Bull Ring gelungen. Nunmehr gilt es sich langsam an Resultate in der Nähe der Top Ten heranzufahren. Dies ist in Spa-Francorchamp auch schon der Fall gewesen. Dazu Janits: „Vorerst möchte ich mich bei meinem Team, der Lechner Racing School sehr herzlich für das Vertrauen bedanken. Ich konnte mich bei den einzelnen Rennen fast immer steigern und finde mich immer besser in diese Serie hinein. Die Konkurrenz ist enorm, so viele Nationen sind bei den Teams und den Fahrern vertreten.

Facts zum 1. Rennen am Samstag in Spa: Nach einem guten Qualifying ging Florian Janits vom Startplatz 14 aus ins Rennen. Eingekreist war er zwischen dem Promi-Trio Jonathan Cecotto, Harrison Newey (dessen Vater Adrien Newey vor Ort war) und Mick Schumacher. Ein schlechter Start kostete zwei Plätze, doch nach zwei Runden musste das Safety Car raus, weil der Deutsche Cedric Piro und der Schweizer Nikolaj Rogivue crashten. Nach dem Restsart begeisterte Janits mit einem tollen Rad-an-Rad-Duell gegen Tim Zimmermann, doch am Ende hatte stets der Deutsche die Nase vorne. Als Harrison Newey in Runde 8 seinen Boliden abstellen musste, gab es die nächste Safety Car Phase. Eine Runde vor Schluss wurde die Strecke wieder freigegeben und diesmal nutzte Florian Janits seine Chance perfekt, ging beim neuerlichen Restart an Zimmermann vorbei und profitierte auch noch von einer Unkonzentriertheit von Mick Schumacher, den er dadurch ebenfalls noch überholen konnte. So landete der Burgenländer auf dem tollen 12. Rang dies war seine bisher beste Platzierung. Janits nach dem Rennen: „ Ich konnte mich sehr gut nach vor arbeiten. Dabei haben sowohl mein Lechner Team als auch ich wertvolle Erfahrungen sammeln können was die Abstimmung und die einzelnen Fahrwerkeinstellungen betrifft.“ Der Sieg ging an den zweifachen Red Bull Ring Sieger, Joel Eriksson aus Schweden. Dahinter der Chinese Guan Yu Zhou vor Robert Shwartzman aus Russland.

Rennen Nr. 2 am Sonntag Mittag: Hier spielte der Regen eine große Rolle. Das komplette Feld ging auf Regenreifen ins Rennen. Florian Janits kam aus der neunten Startreihe vom 17. Platz und konnte bereits nach dem Start zwei Plätze gutmachen. Nach der ersten Runde überholte er den Deutschen Benjamin Mazatis und den Schweizer Giorgio Maggi, damit war er bereits auf Platz 13 zu finden. Auf Grund zweier Kollisionen wurde das Safetycar auf die Strecke geschickt und für mehrere Runden draußen gelassen. Damit ergaben sich für Janits keine weiteren Gelegenheiten Plätze im Rennen gutzumachen. Nach dem gestrigen 12. Platz heute ein 13. Platz, dies immerhin vor Jonathan Cecotto und Mick Schumacher. Gewonnen hat neuerlich der Schwede Joel Eriksson vor Lando Norris (GB) und Robert Shwartzman (RUS). „Ich fahre gerne bei nassen Bedingungen. Leider gab es keine Möglichkeit vorher bei Regenbedingungen zu testen. Daher war das für mich eine echte Premiere unter dem Motto „learning by doing“. Mit dem Resultat war ich deshalb persönlich zufrieden.“ erklärte der Burgenländer.

Rennen Nr. 3 am Sonntag Nachmittag: Beim dritten Rennen ging Janits vom 12. Startplatz aus ins Rennen. Gleich in der ersten Kurve kam es vor ihm zu einigen Kollisionen, er konnte aber geschickt ausweichen und behielt so seinen 12. Platz im Rennen, das wieder bei trockenen Bedingungen gefahren wurde. In der 4. Runde kam es zu einem Zwischenfall für Janits: „ Ein Wagen kam quer über die Strecke, ich versuchte noch auszuweichen, hatte aber ein angelaufenes Visier und dadurch keine gute Sicht. In der Folge kam ich auf den noch nassen Curbs etwas ins Schleudern und fuhr so in das Heck des Schweizers Maggi. Dabei wurde ein Flügel beschädigt, ich musste zum Wechsel an die Box und fiel deswegen auf Rang 33 zurück. Ich versuchte noch einige schnelle Runden zu fahren was aber zu keiner Platzverbesserung führte.“ Sieger des Rennens wurde der Brite Lando Norris vor dem Australier Joey Mawson und dem Russen Robert Shwartzmann.