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1. Runde - Oschersleben!
ADAC Formel 4
Oschersleben(GER)
24th-26th April 2015
Beim Saisonstart der prominent besetzten FIA-Nachwuchsserie etablierte sich der 17-jÄhrige BurgenlÄnder im guten Mittelfeld.

Florian Janits hat sein erstes Rennwochenende in der ADAC Formel 4 hinter sich gebracht. Die neu gegründete FIA-Nachwuchsserie, in der sich die Sprösslinge klingender Motorsport-Größen wie Mick Schumacher, Harrison Newey oder Jonathan Ceccotto wiederfinden, ist heuer auch die Heimat des 17-jÄhrigen BurgenlÄnders aus Steinberg-Dörfl bei Oberpullendorf.

Schauplatz des ersten Rennwochenendes war die Motorsportarena Oschersleben im deutschen Sachsen-Anhalt, wo drei Rennen gefahren wurden. Florian Janits erreichte dabei die PlÄtze 15, 16 und 16, konnte sich also im guten Mittelfeld des 35 Fahrer umfassenden Starterfeldes positionieren. Der in Diensten des renommierten Salzburger Lechner Racing Teams startende Youngster hatte zwar die Top ten angepeilt, war aber dennoch zufrieden. „Meine Teilnahme in der Formel 4 ist sehr kurzfristig zustande gekommen. Deshalb konnten wir auch nur zwei Testtage abhalten, wÄhrend die Spitzenpiloten in der Formel 4 bis zu 30 Testtage absolviert haben.“

Im ersten Rennen kam auch noch Pech dazu, nach einer Kollision musste Janits mit einem kaputten Flügel an seinem Tatuus-Boliden weiterfahren, was natürlich Zeit und Konzentration kostete. Trotzdem gelang es ihm, vom 24. Startplatz aus gut ins Rennen zu kommen. Platz um Platz wurde gutgemacht, ehe sich Janits am Ende auch noch gegen seinen Teamkollegen, den Deutschen Marcel Lenerz, durchsetzte. Diesen konnte Florian Janits dann auch im zweiten Lauf hinter sich lassen. Für das dritte Rennen wurde das Setup des Rennwagens überarbeitet, tatsÄchlich lief es vorerst eine Spur besser und Janits konnte sich auf Platz 12 nach vor kÄmpfen. Doch abbauende Reifen kosteten viel Zeit damit fuhr er als 16. über die Linie. Dieses Rennen gewann übrigens Michael Schumachers Sohn Mick.

Florian Janits fasst das Rennwochenende zusammen: „Die Strecke mit 17 Kurven auf 3,6 Kilometern ist wirklich unheimlich schwer zu fahren, aber ich habe hier ganz viel Rennerfahrung sammeln können, was wirklich positiv ist. Vom Setup her haben wir zwar noch einiges an Arbeit vor uns, aber ich denke, dass wird noch eine echt tolle Saison.“ Zufrieden mit der Leistung des BurgenlÄnders zeigt sich auch Teamchef Walter Lechner: „Florian hat sich wirklich tapfer gehalten, Mehr kann man zum Auftakt in dieser starken Serie nicht von ihm verlangen. Für uns ist die Formel 4 ebenfalls Neuland, wir haben hier viel gelernt, das wir in den nÄchsten Rennen umsetzen werden.“